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Unser erstes Haus.

Die ersten Jahre in Amerika habe ich in Chicago direkt gewohnt, weil da auch mein Sponsor und auch meine Tante Hanni (jüngere Schwester meiner Mutter) dort wohnten. Sie war schon 1938 nach Amerika geflohen, weil mein Onkel jüdischer Arzt in Breslau war.
Mein Sponsor Simon kam aus Polen und war im zweiten Weltkrieg in deutscher Kriegsgefangenschaft und wir kannten ihn von Tilsit (Ostpreussen) her, wo mein Onkel und meine Tante gewohnt haben. Er spielte Dolmetscher für einen bekannten Zahnarzt und sprach schon damals neben polnisch fließend deutsch und französisch. Im Zivilleben war er vor dem Krieg Bankangestellter.

Bin schon wieder vom eigentlichen Thema abgekommen - passiert mir immer wieder. Jedenfalls verdienten Ruth und ich anfang der 60iger bischen mehr Geld und dachten es wäre 'ne gute Idee uns ein Haus zu kaufen, dass wir uns auch leisten konnten. Haben uns dann in den Vororten von Chicago umgesehen und fanden dieses Model und ich frage Ruth, was sie wohl von dieser "Scheune" hält. Es war nicht teuer und hatte sogar 5 Schlafzimmer, ein großes Wohnzimmer und auch einen großen Family room, wo wir viel Zeit verbrachten, weil da auch unser TV stand. Jedenfalls hatten wir vor viele Kinder zu haben - wurde aber nur ein Sohn und das nachdem wir schon 5 Jahre verheiratet waren.
Wir guckten uns also das Model von diesem Haus an und kauften am gleichen Abend, nachdem wir uns den Bauplatz angesehen hatten, wo in dieser Neusiedlung schon das Fundament gegossen war - im November 1963.

unser Haus in Glendale Heights

Da es ein milder Winter war, bauten sie auch im Winter weiter und wir konnten am 1. März offiziell einziehen, obwohl wir schon ende Februar die ersten Sachen im Haus unterbegracht hatten.
Zu der Zeit arbeitet ich in der Nähe bei einer Firma, die Teile für die Saturn 5 herstellte, womit sie dann zum Mond geflogen sind. Ich arbeitete zwischen 80 und 88 Stunden die Woche, da wir ein Wettlauf mit den Russen hatten.
Jedenfalls ist im ersten Sommer (1964) in dem Haus Ruth schwanger geworden. Vielleicht hatte der Hauskauf dazu beigetragen. Jedenfalls haben wir 30 glückliche Jahre in dem Haus verbracht und sind von da anfang 1994 in den Ruhestand nach NW Arkansas gezogen. Allerdings konnten wir das Haus schon paar Monate vorher verkaufen.
Ich schätze, dass dieses Bild von 1968 stammt, weil ich da schon den 1967 Ford-Station Wagon auf dem Driveway stehen habe.
Unser Sohn vor dem Haus war also 3 Jahre alt. Die Antenne über der Garage war eine Funkamateur Antenne und so konnte ich mich schon damals mit der Welt unterhalten. Mein Call ist WB9LHY - noch heute, aber durch das Internet, ist diese Hobby in den Hintergrund getreten. Immerhin habe ich in Arkansas meinen Funkturm aufgebaut, aber dann ist das Hobby eingeschlafen.
Wiedermal ein Rückblick, wie es früher in Amerika war.
24.11.10 00:24
 


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bisher 10 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Irmi / Website (24.11.10 02:33)
Karl-Heinz,
das ist ein schönes, großzügiges Haus.
Ich kann verstehen, daß viele Erinnerungen daran hängen.
Liebe Grüße
Irmi


Samantha / Website (24.11.10 03:08)
da hattet ihr wirklich ein sehr schoenes haus. sieht nach einem Bi-level aus.

diese stil gefaellt mir ueberhaupt sehr gut,. wir haben uns ja vor 2 jahren einen tri-level hier in Ohio gekauft und wir fuehlen uns sehr wohl in diesem haus.

ohhh, dann hast du also dreissig jahre in Chicago verbracht? da kennst du die windy city sicher in- und auswendig. eine meiner schwestern wohnt ja auch dort und sie jammert jedes jahr ueber den schrecklich kalten winter.

ach sieh mal an....ein station wagon.... meine eltern hatten anfang der 70'er jahre auch so einen, damit sind wir sogar durch deutschland gekurvt. der war so schoen geraeumig fuer uns rasselbande. *schmunzel*

liebe gruesse aus dem kalten Ohio
Sammy


Britta / Website (24.11.10 09:03)
Huhuuu Karl-Heinz!

Schöner Bericht! 80 Stunden die Woche gearbeitet?!?! Wahnsinn...! Aber sicher auch aufregend!

Ein wundervolles Haus hattet ihr!

Liebe Grüße an deine Frau,

Britta


Gudrun / Website (24.11.10 09:33)
Lieber Karl-Heinz,
komme ruhig vom Thema ab. Ich empfinde es nicht so, weil es sehr interessant ist, was du über die Menschen in deiner Umgebung schreibst. Auch waren es Menschen, die nicht immer nur Gutes erlebt haben. Trotzdem haben sie nie aufgegeben und sind ihren Weg gegangen.
Ich hatte mal einen kleinen Englischkurs. Die Lehrerin war aus Chicago, hieß Ruth und war ein ganz toller Mensch. Leider habe ich sie aus den Augen verloren.

Liebe Grüße an euch von der Gudrun

(Vor meinem Fenster tanzen die ersten Schneeflocken. Brrr!)


Elke / Website (24.11.10 18:37)
Lieber Karl-Heinz,
deine Erinnerungen geschmückt mit den alten Fotos gefallen mir sehr gut. Bitte noch mehr davon. Das Haus sieht sehr großzügig aus. Das waren wohl schon damals andere Dimensionen als bei uns.
Liebe Grüße
Elke


Brotbaecker / Website (24.11.10 21:22)
Guten Abend Karl-Heinz,

für uns hier im Osten war das Leben in den Staaten bis zur Wende ein Buch mit sieben Siegeln, deshalb lese ich Deine Berichte mit großem Interesse. Auch die "vermeintlichen Nebensächlichkeiten" finde ich absolut interessant. Wir hatten es uns mit unseren Kindern 1997 leisten können für drei Wochen nach San Francisco fliegen zu können. Das heißt wir machten eine Rundreise über den Highway Nr. 1 bis L.A., Tal des Todes, nach Phönix, Grand Canyon, Sierra Nevada und wieder San Francisco. Die Reise hatte zwei schlechte Seiten: 1. meine Videokamera hatte den Geist aufgegeben und 2. die Zeit war viel zu kurz!!!
Vielleicht können wir das ja in den nächsten Jahren nochmals in Angriff nehmen. Bis dahin studieren wir fleissig auf Deinen Seiten.
Herzliche Grüße sendet Micha - Der Brotbaecker


Sandy / Website (24.11.10 22:46)
Guten Abend Karl-Heinz,
oder besser Gute Nacht ;o)

Hier im kalten Bayern ist es kurz vor 23 Uhr und ich hab mich gerade über deinen Kommentar gefreut.

Und dann über deine Erzählungen hier. Ich finde es schön, dass du deine Erinnerungen mit anderen teilst.
Mein Opa ist mit 75 vor heute genau 5 Jahren gestorben und hat mir bei Weitem nicht das erzählt, was ich gerne alles gewusst hätte.
Darum finde ich es immer wieder toll, egal von wem, solche Erinnerungen zu lesen.

Heute gab es bei uns die ersten Schneeflocken. Auch tagsüber wird es nicht mehr wärmer als 5 Grad.

Es weihnachtet ja auch fast ;o).

Sei ganz lieb gegrüsst
Sandy


Samantha / Website (24.11.10 23:40)
hallo Karl-Heinz,

ich bin's noch mal kurz. wollte dir und deiner frau Ruth noch ein schoenes Thanksgiving wuenschen. lasst euch den truthahn mal gut schmecken.

muss Ruth kochen oder seid ihr eingeladen? wie dem auch sei, geniesst diesen feiertag recht schoen.

lg
Sammy


Bärbeli / Website (25.11.10 12:46)
Ach bei Euch ist ja heute Thanksgivingtag.Ich denke Ihr werdet diesen Tag froh und mit Freunden begehen. Wünsche Euch viel Spaß und guten Appetit. bei uns liegen ca. 15 cm Schnee....


Ocean / Website (25.11.10 20:45)
Hallo lieber Karl-Heinz

ein schönes Thanksgiving für Euch Wir hier merken auch, wenn Ihr drüben Feiertag habt, denn dann haben wir weniger Arbeit (wir korrespondieren ja viel mit U.S.-Firmen)

Deine Erinnerungen und die alten Fotos finde ich immer klasse, und lese das sehr gern. Ein tolles Haus hattet Ihr! Und dass du an der Saturn 5 mitgearbeitet hast, find ich einfach super - das muss doch auch ein ganz besonderes Gefühl gewesen sein, oder?

ich seh gerne Filme aus der Zeit .. damals wär ich gern jung gewesen und in den USA ist vielleicht ein "Traum" - denn jede Realität ist anders .. aber aus der heutigen Sicht hat es einfach etwas Faszinierendes für mich, von den 60ern zu hören ..etwas von Aufbruchstimmung, von "everything goes" (sorry wegen dem schlechten Englisch *g*) ..dass die Menschen noch phantastische Ziele hatten und so vieles möglich war.

Viele liebe Grüsse an dich,
Ocean

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